Das erste Fitness-Training und schon nach ein paar Minuten werden die Beine schwerer und jede Bewegung immer anstrengender? Was ist passiert?
Unser Körper verbrennt bei Belastung Fett und Kohlehydrate zur Energiegewinnung. Dafür benötigt er Sauerstoff. Je mehr Bewegung, umso größer der Energieverbrauch. Reicht die Sauerstoffzufuhr nicht mehr aus, greift der Körper die Zuckerspeicher (Glucose) an. Dabei entsteht als Abfallprodukt Laktose (Milchsäure). Ist Milchsäure im Blut, führt das zur Übersäuerung der Muskeln und damit zur frühzeitigen Ermüdung. Das Trainingsziel muss daher lauten, die Produktion von Milchsäure so lange wie möglich hinaus zu zögern. Um das zu erreichen, muss ein wichtiger Wert ermittelt werden: Der Laktat-Wert.
Aussagekraft des Laktat-Werts:
Man misst ihn im Ruhezustand und in verschiedenen Belastungsstufen (Laktat-Stufentest). Dazu nimmt man am Anfang des Tests und am Ende jeder Belastungsstufe von den Fingerkuppen oder vom Ohrläppchen einen Tropfen Blut ab. Keine Angst, das geschieht absolut schmerzfrei. Ein spezielles Computersystem werdet die Daten aus und ermittelt innerhalb von wenigen Minuten den Laktat-Wert.
Mit dem Laktat-Wert läßt sich exakt der Grenzbereich der Leistungsfähigkeit bestimmen. Dieser Wert ist wichtig für Ihr individuelles Fitnessprogramm, denn wir wissen dann ganz genau, wie Ihr Training gestaltet werden muss, damit die Laktatproduktion verzögert wird!
Mithilfe der Laktatmessung ist ein äußerst effektives Training (Fettverbrennung oder Leistungssteigerung) möglich und es verhindert, dass Sie kontraproduktiv trainieren.